Kniebeuge

Die Kniebeuge ist eine sportliche Übung zur Kräftigung der Muskulatur, insbesondere der Oberschenkelmuskulatur. Auch andere Muskeln des Körpers wie Gesäßmuskel, Rücken- und Rumpfmuskulatur und die Wade werden insbesondere beim Einsatz von Zusatzgewichten (Hanteln) mittrainiert. Damit wirkt die Kniebeuge als eine sogenannte Muskelschlinge und zwar als eine von der Masse der beteiligten Muskulatur her besonders große. Entgegen der weit verbreiteten Meinung schädigt sie bei richtiger Ausführung nicht das Kniegelenk, sondern hilft durch Muskelaufbau das Kniegelenk zu stabilisieren.

Während die Langhantel auf einem Gestell liegt, geht man darunter, legt sie auf den Kapuzenmuskel und umfasst sie mit den Händen. Nun löst man die Langhantel aus dem Gestell und tritt einen Schritt zurück. Jetzt wird die Kniebeuge durchgeführt, indem man mit der Belastung durch die Hantel in die Hocke geht und sich danach wieder aufrichtet. Im Bodybuilding und besonders im Kraftdreikampf werden die Oberschenkel bis zur Parallele des Bodens gebracht, wohingegen beim Olympischen Gewichtheben häufig eine vollständige Kniebeuge ausgeführt wird, also bis die Oberschenkel deutlich unter der Parallele sind.

Die Ausführung im Stil der Olympischen Heber erlaubt jedoch nicht das Verwenden solch hoher Gewichte wie bei der Kniebeuge beim Kraftdreikampf. Das Ausführen der vollständigen Kniebeuge wird auch häufig in Zusammenhang mit Knieproblemen durch Kraftsport gebracht sowie mit Schäden an der unteren Wirbelsäule, aufgrund der leichter entstehenden, starken Krümmung. Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass durch vorsichtige Ausführung und eine kontinuierliche Steigerung des Trainingspensums Schäden im wesentlichen vermieden werden.

Textquelle - Wikipedia